Turnier um den Engelbergpokal

Xiangqi-Festival in Leonberg

>>Hier geht es zum chinesischen Bericht im Chinese Chess Network (qipai.org.cn)

Zum dritten Mal trafen sich vom 7.3. bis 9.3. Spieler aus ganz Deutschland und zum ersten Mal auch aus der Schweiz und Russland zum Xiangqi-Spiel in Leonberg. An den drei Spieltagen kämpften insgesamt 33 Spielerinnen und Spieler um Platzierungen und Qualifikationen.
Am Freitagabend legten 11 Spieler mit einem Blitz-Xiangqi-Turnier los. Jeder Spieler bekam 5 Minuten Bedenkzeit pro Partie und es spielte jeder gegen jeden. Hier gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Wu Weiguang aus Stuttgart und Dmitry Rumyantsev aus Moskau. Am Ende hatte Weiguang die Nase vorne und konnte mit 10 Siegen aus 10 Partien das Turnier gewinnen. Dmitry errang den zweiten Platz und Wang Ge aus Stuttgart kam auf den dritten Rang.

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Samstag und Sonntag fand das Hauptturnier statt. Mit 25 Teilnehmern und 9 Titelträgern war das Turnier quantitativ und qualitativ sehr gut besetzt. Die Favoriten waren Pu Fangyao und Xue Zhong aus München. Die beiden Spitzenspieler errangen bei der Weltmeisterschaft in Huizhou im vergangenen Jahr den 5. und 10. Platz und erkämpften damit den 4. Platz in der Mannschaftswertung für Deutschland. Am Ende erreichten Sie in Leonberg die ersten beiden Plätze und gewannen das Turnier gemeinsam, trotzdem mussten Sie hart darum kämpfen. Auf den Plätzen 3-7 landeten 5 Spieler mit der gleichen Punktzahl, was zeigt, wie spannend der Turnierverlauf war. Auf den dritten Rang kam dann durch die beste Feinwertung Chen Jun aus Hamburg, vor Weng Hanming aus Köln.

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Beste Langnase wurde, wie im Vorjahr, Dr. Michael Nägler aus Lingen auf dem 5. Platz. Danach folgten Stefan Kalhorn aus Greifswald, Christoph Eichler aus München und Bastian Gollmar aus Lingen. Der beste Stuttgarter Vertreter wurde Wang Ge auf Rang 9. Bestplatzierter vom Leonberger Schachverein wurde ich selbst mit Rang 16, was ich aber nicht wirklich rechnen will, da zwei Punkte kampflos zustand kamen (Freilos und ein Gegner trat nicht an). Bernd Schuh auf Rang 17 kann somit als bester vom Schachverein angesehen werden, der als Xiangqi-Neueinsteiger somit ein tolles Ergebnis erreichte. Herzlichen Glückwunsch!

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Die 3 Gewinner erhielten als Engelbergpokale in diesem Jahr die neuen Engelbergturm-Lesezeichen, die von der Stadt Leonberg angeboten werden, designed by Astrid Hubel. Neben normalen Sachpreisen für alle Teilnehmer, gab es auch süße Überraschungen für verschiedene Teilnehmer in Form von Schokoladen Xiangqi-Steinen, die der Autor selbst herstellte.

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Nach dem Hauptturnier gab es ein kleines Turnier mit Lehrunterbrechungen für Xiangqi-Newcomer und -Einsteiger. Acht Teilnehmer fanden sich zu diesem Event ein, spielten drei Runden Xiangqi und nahmen an zwei Lehreinheiten von Pu Fangyao und Wang Ge teil. Fangyao erklärte den Teilnehmern grundlegende Eröffnungsprinzipien und die Mattführung mit mit zwei Kanonen.

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Das kleine Turnier konnte Bernd Schuh aus Stuttgart für sich entscheiden, vor Ingo Naumann aus München und Bai Yu aus Stuttgart.

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Viel Spaß hatte auch unser jüngster Teilnehmer Bernhard Schuh, der vor drei Tagen seinen 7. Geburtstag feierte. Nochmal alles Gute zu Geburtstag, Bernhard!

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Insgesamt war das Xiangqi-Wochenende ein voller Erfolg. Die Organisation lief sehr gut und wir hatten mit nur wenigen Problemen zu kämpfen. Wang Ge und ich bemerkten, dass gleichzeitige Organisation und Turnierteilnahme doch etwas schwierig ist. Dies müssen wir beim nächsten Mal berücksichtigen. Dass alles so gut funktionierete, verdanken wir einigen Helfern. Ganz besonderen Dank gilt daher Astrid Hubel, Wang Ge, Edgar Stahl, Jürgen Schedler, Wang Joey sowie Aimin und Norbert Wagner vom Tai Chi Teehaus. Wir hoffen, dass alle sich auf das Xiangqi-Wochenende im nächsten Jahr schon freuen. Unser Ziel ist es, dann noch etwas besser zu werden. Über Sponsorenanfragen freuen wir uns natürlich auch ;-).


Ganz herzliche Grüße von hier aus an Janku Müncz und Dmitry
Rumyantsev, die uns nun auch internationalisierten!

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Ergebnisse gibt es auf >>chinaschach.de. (Autor: Martin Berger)

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